Sonntag, 27. April 2008

Monkey Mia

Hier nun also wie versprochen die Fotos von Shell Beach. Dieser Strand liegt in der Region 'Shark Bay' die als UNESCO-Welterbe gilt. Durch eine guenstige Meeresstroemung wurden seit mehreren tausend Jahren Milliarden kleiner Muscheln angeschwemmt die an manchen Stellen eine bis zu 10m dicke Schicht bilden.

Obwohl die Region uebersetzt 'Haifischbucht' heisst, kommen Haie hier eher selten vor, deshalb konnten wir hier getrost ins Wasser.


Der naechste Tag stand ganz im Zeichen von Flipper und seinen Freunden. Schon frueh morgens fuhren wir ins beruehmte 'Monkey Mia', um uns die Fuetterung der Delfine anzuschauen, die jeden Morgen um die gleiche Zeit an den Strand kommen und sich dort ihr 'Fruehstueck' abholen.


Die Delfine werden dreimal am Tag gefuettert, dabei werden immer 5 Personen aus dem Publikum herausgesucht. Das ganze ist ein ziemlich touristisches Spektakel und man konnte manchmal nur schwer einen Blick auf einen Delfin erhaschen...somit war ich von dem ganzen ein wenig enttaeuscht, denn es ist viel schoener, sie in freier Wildbahn zu sehen!!


Den Rest des Tages mussten wir noch einige hundert Kilometer bis nach Coral Bay zuruecklegen. Da es die Wochen zuvor unglaublich viel geregnet hat, fuhren wir durch eine gruene Landschaft, die normalerweise nur als trockenes, rotes Land bekannt ist. Fluesse sind ueber die Ufer getreten und viele Strassen waren noch gesperrt, deshalb haetten wir eigentlich einen Umweg von 250 Kilometern fahren muessen..zum Glueck wurden am selben Abend noch die Strassen wieder geoeffnet und wir konnten die normale Route nehmen.

Samstag, 19. April 2008

Auf dem Weg nach Broome

Nach knappen zwei Wochen bin ich nun im hohen Norden Westaustraliens, in Broome angekommen. Doch alles von Anfang...
Am 7. April ging es mit anderen 20 Reisenden in Richtung Norden mit dem 2200km entfernten Endziel Broome.

Nach 300km kam unser erster Halt, die Pinnacles. Diese Kalksteine stehen zu Tausenden mitten in der Wueste und sind bis zu 4m hoch. Sie entstanden im Laufe der Zeit aus verschiedenen Muschelschichten und mit Hilfe von Wind und Wasser.


Nein, das sind nicht die Alpen...das ist eine Sandduene und ich bei meinem ersten Versuch auf dem Sandboard. Ich bin sogar unten angekommen, wenn auch nicht mehr auf beiden Beinen ;)


Am naechsten Morgen besuchten wir den Kalbarri NP. Dort wurde 'Abseiling' (=Abseilen) angeboten, danach wanderten wir noch ganz die Schlucht hinunter und nahmen ein erfrischendes Bad im Murchison River.
Auf dem Foto sieht man unseren Tourguide Brydie, die ein echter Gluecksgriff war: Sie war eine waschechte Australierin und absolut witzig drauf, deshalb wurde es auf den langen Fahrten im Bus nie langweilig mit ihr!

Foto mit einem Teil unserer Gruppe in 'Natures Window', einer Felsformation die wie ein Fenster mit Ausblick auf die Landschaft aussieht.

Mittags fuhren wir schon wieder weiter, denn wir hatten noch einen weiten Weg vor uns, denn wir wollten noch vor Abend in Denham ankommen. Dawzwischen hielten wir am Shell Beach, einem Strand, der anstatt aus Sand aus Muscheln besteht. Aber Fotos und mehr dazu gibt es naechste Woche.
Sonnige Gruesse aus Broome,
Isa

Sonntag, 6. April 2008

Bye Bye Perth!

Ausblick vom Kings Park auf die Skyline.
Dieser Park ist 4 Quadratkilometer gross und liegt auf einer Anhoehe inmitten von Perth! Ein Grund, warum man Perth einfach lieben muss!


Skyline bei Nacht...

Am St. Patricks Day war ich in der Bar neben unserem Hostel und ploetzlich sagt eine Freundin von mir: 'Die kenn ich doch! Das sind doch die deutschen Kommentatoren von der Formel 1!' Am Sonntag davor war ja der Grand Prix in Melbourne und einen Tag spaeter waren sie schon in Perth.


Ueber den Baumwipfeln im Kings Parks mit Blick auf den Swan River.

Nach nun schon ueber einem Monat in Perth, der fuer mich wirklich wie im Flug vergangen ist, heisst es Abschied nehmen von dieser tollen Stadt. Ich hatte hier eine super Zeit mit viel Sonnenschein, Party und ein bisschen Arbeit ;) Hier laesst es sich auch wirklich leben: Diese Stadt hat die meisten Sonnenstunden in ganz Australien, ausserdem habe ich schon eine deutsche Baeckerei ausfindig gemacht und einige Geschaefte verkaufen europaeische Lebensmittel. Was fuer ein tolles Gefuehl das war, als ich an Sauerkraut, Semmelknoedel und Manner-Schnitten vorbeigeschlendert bin...

Aber wahrscheinlich sehen das andere Backpacker gleich, denn es ist hier alles schon Tage im Voraus ausgebucht. Nicht selten sehe ich Leute mit ihren schweren Rucksaecken von Hostel zu Hostel gehen, weil sie einfach keine Unterkunft finden. Andere mussten sich sogar ein Hotel nehmen, weil einfach nichts frei ist!

Morgen gehe ich fuer 12 Tage auf Tour, deshalb wird hier auf dem Blog wahrscheinlich die naechsten 2 bis 3 Wochen nichts mehr erscheinen.

Meine Tour geht bis ins 2200 Kilometer entfernte Broome, auf dem Weg dorthin gibt es so einiges zu sehen und tun: Sandboarding, Schnorcheln im Ningaloo Reef, Schwimmen mit Walhaien, Karijini National Park, Kamelreiten am Strand...ich hoffe, dass alles so wird wie ich es mir vorstelle...


...aber Bilder und Berichte gibts natuerlich bald wie immer hier!


Liebe Gruesse,

Isa

Samstag, 15. März 2008

Ein Tag fuer alle Sinne

Und nun noch zum letzten Tag meiner Tour. Im Vergleich zu den anderen Tagen war es nicht mehr ganz sooo spektakulaer, aber trotzdem haben wir wieder einige tolle Sachen gesehen.
Der Morgen war was fuer Geniesser: Wir fuhren in die Weinregion Margaret River und verkosteten den lokalen Wein, danach ging es in eine Schokoladenfabrik - Ich liebe Schokolade :) !!!. Die Schokolade schmeckte einfach wunderbar und da stellte sich mir die Frage: 'Wer hat's erfunden?' - Der Witz der ganzen Sache: die Schokolade zur Verarbeitung wird aus der Schweiz importiert...
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Wenn Japaner zum ersten Mal ein Kaenguruh erblicken :)

Naechste Station war ein Aboriginie-Center, in dem wir ueber die Geschichte der Aboriginies in Australien lernten und die Verwendung verschiedener Pflanzen als Nahrung oder Heilmittel erklaert bekamen. Es ist wirklich unglaublich, fuer was die Aboriginies alles eine Verwendung finden und wie sie fuer jede Krankheit ein natuerliche Medizin haben.
Als Abschluss gab es noch eine kleine 'Jamsession' mit Didgeridoo und allerlei anderen Schlaginstrumenten.

Weiter ging es zu einer riesigen Tropfsteinhoehle, dem 1899 entdeckten Ngilgi Cave. Dort stiegen wir 40 Meter hinunter und konnten die immer wieder unterschiedlichen Tropfsteine bewundern.
Letzte Station vor Perth war Busselton. Dieser Badeort ist fuer seinen Steg bekannt, der mit seinen 1,7 Kilometern als der laengste hoelzerne Steg der suedlichen Hemisphaere gilt.

Der Steg war so lang, dass er bei weitem nicht aufs Foto passte.

Reiseroute

Reiseroute